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Cupido bzw. Amor ist der Gott der Liebe. Von ihm gibt es unzählige Darstellungen. Zwei Bilder hängen heute in der Berliner Gemäldegalerie, das von Michelangelo Merisi da Caravaggio und gleich nebenan das von Giovanni Baglione.

Bagliones Bild zeigt uns die zwei Seiten der Liebe. Im Widerstreit besiegt der sittenreine, himmlische Armor die irdische Liebe, normgerecht und im Sinne kirchlicher Auftraggeber. Caravaggios Amor ist anders. Sein Amor ist dem Betrachter lächelnd zugewandt. Ein gänzlich nackter Junge, mit Pfeil und Bogen, der selbst Wertvolles mit Füßen tritt. Es ist Caravaggios Spiel mit den Normen seiner Zeit und sein meisterliches Hell-Dunkel, das sein Bild lebensnah echt wirken lässt.

Der Gott der Liebe kann auch anders.

Menschliche Züge zeigt der Liebesgott auch in jP’s Arbeit. Wenn Cupidos Bemühen ins Leere geht oder gar abgelehnt wird, ist er schnell mal frustriert. Manchmal schießt er dann schalkhaft auf Friedenstauben am Himmel.

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